Doris Hahn

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Es ist zum Weinen

Unter dem Motto „Es ist zum Weinen – Nein, zur 60-Stunden-Woche!“ verteilten SPÖ-Bezirksvorsitzender Heimo Stopper sowie SPÖ-Bundesrätin Doris Hahn mit Unterstützung der SPÖ-Tulln Zwiebeln und Taschentücher am  am Hauptplatz in Tulln ebenso wie am Bahnhof Tullnerfeld. In zahlreichen Gesprächen wurde die Bevölkerung über die möglichen Auswirkungen eines 12-Stunden-Tages bzw. einer 60-Stunden-Woche informiert. Einige Fakten dazu:

  • Lohn- /Gehaltseinbußen: Bereits jetzt werden rund 45 Millionen an geleisteten Überstunden im Jahr nicht ausbezahlt
  • Arbeiten auf Abruf: Bedeutet mitunter, dass die Arbeitgeber den Arbeitsalltag diktieren können und 12-Stunden Arbeit am Tag eingefordert werden
  • Jobkiller: Durch längere tägliche Arbeitszeiten werden keine neuen Arbeitsplätze entstehen
  • Weniger Zeit für die Familie: Ein möglicher 12-Stunden-Tag oder eine mögliche 60-Stunden-Woche bedeuten eine Verschlechterung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Zu lange Arbeit/Tag macht krank: Studien zeigen bereits, dass das Unfall- und Verletzungsrisiko ab dem Überschreiten der 8. Arbeitsstunde/Tag deutlich ansteigen; Krankenstände und Burn-Out werden mitunter ansteigen

„Mit dieser Aktion machen wir darauf aufmerksam, was der schwarz-blaue Gesetzesentwurf zum generellen 12-Stunden-Tag wirklich bedeutet, denn das „Kleingedruckte“, nämlich die drohenden Nachteile und Verschlechterungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, verschweigt die Regierung offensichtlich ganz bewusst. Viele Menschen bestätigen uns ihre Befürchtung, dass Überstunden in Zukunft nicht mehr abgegolten werden könnten und dass es den Arbeitgebern noch leichter gemacht wird, längere Arbeitszeiten anzuordnen. Ich persönlich sehe es außerdem als demokratiepolitisch höchst bedenklich, dass ein derart weitreichender Gesetzesentwurf ohne Begutachtung und ohne Einbeziehung der Sozialpartner im Parlament durchgepeitscht wird. Wir werden als SPÖ daher vehement dagegen auftreten!“ (BR Doris Hahn)