Doris Hahn

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Digitalisierung als Chance und Herausforderung

Die Aktuelle Stunde in der Sitzung des Bundesrates am 11. Oktober: "Fit4Internet - Gesellschaft und unternehmen auf die digitale Zukunft vorbereiten"

Hier ein Auszug aus der Parlamentskorrespondenz zu meiner Wortmeldung:

Es gebe kaum noch einen Lebensbereich, der vom digitalen Wandel nicht erfasst wurde, stellte Bundesrätin Doris Hahn (SPÖ/N) fest. Dies reiche von der Arbeitswelt, der Freizeit, der Bildung, der Medizin bis hin zur Kommunikation und vielem mehr. Vor allem das Berufsleben der Menschen werde durch den digitalen Fortschritt vor große Herausforderungen gestellt. Durch die ständige Erreichbarkeit komme es zu einem Verschwimmen der Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit. In einigen Ländern wie z.B. Norwegen habe man bereits darauf reagiert; dort werde der Zeitaufwand fürs Pendeln ins Büro zur Arbeitszeit hinzugerechnet. Umso unverständlicher sei es daher für sie, dass in Österreich durch die Einführung des 12-Stunden-Tages bzw. der 60-Stunden-Woche genau der gegenteilige Weg beschritten werde. 

Nicht alle Menschen haben gleichermaßen Zugang zu den digitalen Ressourcen, gab Hahn weiters zu bedenken. Ein wichtiges Anliegen war ihr daher auch der Bildungssektor, weil die digitalen Kompetenzen der jungen Menschen ausgebaut werden müssen. Es müsse den SchülerInnen vor allem ein kritisch-reflektierter Umgang mit den neuen Medien vermittelt werden, denn um ein reines Fachwissen gehe es in der Schule schon lange nicht mehr. Eine zentrale Frage sei auch der Datenschutz, da Unmengen von Daten gespeichert werden und jede Bewegung im Internet ("digitaler Fußabdruck") von Unternehmen etwa für individuell zugeschnittene Werbeeinschaltungen genutzt werden könne. Hahn hielt es zudem für bedauerlich, dass die von der Vorgänger-Regierung auf den Weg gebrachte Digital Road-Map nicht mehr fortgeführt wird.

(https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2018/PK1081/index.shtml)

Hier das Video dazu: